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Kurzbeschreibung
Die Verbreitung dieses mittelgroßen Bogenfingergeckos erstreckt sich über das südöstliche Thailand (Terra typica: Khao Sebab near Chantaburi, Chantaburi province), Koh Chang, Kambodscha und Vietnam (SCHÄFER 1993). Als Lebensraum dienen die Wälder, sie werden aber auch häufig in kultivierten Agrargelände ohne Baumbestand gefunden. Dort besiedeln sie gewöhnlich den unteren Baumbereich und den Boden, sowie auch Felsen und Sträucher. In Nakhon Ratchasima lebt er sympatrisch mit Cyrtodactylus papilionoides (CHAN-ARD et. al 1999, SCHÄFER 1991).Es sind nachtaktive Geckos, die tagsüber versteckt und erst nach Einbruch der
Dunkelheit aktiv sind. Sie sind in der Lage ihre Schwänze seitlich zu einer
losen "Schnecke" zusammenzurollen. Beim Ergreifen verteidigen sich ausgewachsene
Tiere mit kräftigen Bissen. Sie erreichen eine GL von bis zu 200 mm (Männchen),
Weibchen bleiben geringfügig kleiner. Die Körperoberseite ist mit kleinen
gleichförmigen Schuppen bedeckt. Über den Rücken verlaufen 17-18 unregelmäßige
angeordnete Reihen von konischen oder dreieckigen Tuberkeln. Die Bauchschuppen
liegen zwischen den deutlichen seitlichen Hautfalten in 40-50 Reihen.
Geschlechtsreife Männchen weisen 6-10 Präanalporen innerhalb einer ausgeprägten
Präanalschuppenreihe und auf den Schenkelinnenseiten eine Reihe von 6-10
vergrößerten Femoralschuppen auf. Finger und Zehen der kräftig ausgebildeten,
langen Extremitäten weisen gattungstypisch nur schmale Subdigitalia auf und
besitzen alle eine Kralle. Die runden Orginalschwänze zeigen mittig stark
verbreiterte Subcaudalia.
Haltung
Cyrtodactylus intermedius können paarweise oder auch 1 Männchen mit 2 Weibchen zusammen in Terrarien von 60 x 40 x 50 cm (B x T x H) gehalten werden. Die Seiten des Terrariums können mit einem Zement/Blumenerde-Gemisch (1:3) oder mit groben Kork verkleidet sein. Rinden- oder Korkstücke dienen als Tagesverstecke. Eine Wasserschale sollte eingebracht werden, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Als Bodengrund hat sich Blumenerde, ein Torf/Lehmgemisch oder ein Torf/Erdegemisch bewährt.Literatur
CHAN-ARD, T., W. GROSSMANN, A. GUMPRECHT & K.-D. SCHULZ (1999): Amphibians and Reptiles of Peninsular Malaysia and Thailand. An illustrated Checklist / Amphibien und Reptilien der Halbinsel Malaysia und Thailands. Eine illustrierte Checkliste -- Berg CH., (Bushmaster Publ.), 240 S.
SCHÄFER, C. (1991): Cyrtodactylus papilionoides
ULBER & GROSSMANN, 1991 -- SAURIA Suppl., Berlin, 13 (1-4): 223-224.
SCHÄFER, C. (1993): Cyrtodactylus intermedius
(SMITH,
1917) -- SAURIASuppl., Berlin, 15 (1-4): 279-282.
SCHÄFER, C. & GROSSMANN, W. (i. Druck): Zimtfarbener
und Malaiischer Bogenfingergecko Cyrtodactylus intermedius & Cyrtodactylus
pulchellus. -- Münster, Art für Art, Terrarienbibliothek (Natur und Tier-Verlag
GmbH), 64 S.
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CHRISTIAN SCHÄFER
©2022 Terrariengemeinschaft Berlin e.V