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Hinterindische Scharnierschildkröte Cuora galbinifrons

BOURRET, 1939

 

Hinterindische Scharnierschildkröte Cuora galbinifrons BOURRET, 1939

Kurzbeschreibung

Die Gesamtverbreitung der Hinterindischen Scharnierschildkröte erstreckt sich vom südlichen China, Provinz Guanxi, der Insel Hainan, über Nord- und Zentralvietnam bis in das südliche Laos und Kambodscha. Bislang werden drei Unterarten unterschieden: die Nominatform Cuora galbinifrons galbinifrons BOURRET, 1939 (Terra typica: Tam Dao, Tonkin), Bourrets Scharnierschildkröte Cuora galbinifrons bourreti OBST & REIMANN, 1994 (Terra typica: Linh-Cam, nördliches Zentralvietnam) und die Ornament- Scharnierschildkröte Cuora galbinifrons picturata LEHR, FRITZ & OBST, 1998 (Terra typica: Südiches Annam, Vietnam).

Hinterindische Scharnierschildkröte Cuora galbinifrons BOURRET, 1939

Ich pflege Tiere der Nominatunterart, die im südlichen China, auf Hainan und im Norden Vietnams bis zur Provinz Ha Tinh beheimatet sind, wo sie überwiegend höhere Lagen in Wäldern bewohnen sollen (SCHILDE 2004). Sie können eine Carapaxlänge von bis zu 19 cm erreichen. Der recht hohe Rückenpanzer hat von oben betrachtet eine leicht ovale Form. Seine Grundfärbung ist braun, mit dunklerer Mitte. Der Bauchpanzer ist gänzlich schwarz gefärbt. Ausgewachsene Männchen lassen sich anhand des längeren und an der Basis stärkeren Schwanzes, sowie der Lage der Kloake unterscheiden.

Hinterindische Scharnierschildkröte Cuora galbinifrons BOURRET, 1939 

Haltung

Die Hinterindischen Scharnierschildkröten nehmen sowohl vegetarische (z. B. Gurke, Zucchini, Banane, Tomate) als auch tierische Nahrung ( z. B. Grillen, Wanderheuschrecken, Nacktschnecken, Mäuse, Katzenfeucht- und -trockenfutter) an. Es sollte abwechslungsreich gefüttert werden. Zusätzliche Kalkgaben erfolgen nur sporadisch. Ich halte sie in den Terrarien auf feuchtem Bodengrund aus Rindenmulch, weiterhin sind große Wasserschalen vorhanden. Diese sind wichtig, da die Schildkröten sie gerne aufsuchen. Im Sommer haben die Hinterindischen Scharnierschildkröten tagsüber zwischen 24 und 30° C, im Winter zwischen 18 und 24° C, jeweils mit nächtlicher Absenkung. 

Nach SCHILDE (2004) enthalten Gelege der Hinterindischen Scharnierschildkröten 1 bis 2 Eier, bei bis zu zwei Eiablagen im Jahr. Diese Angaben entsprechen auch meinen Erfahrungen.

 

Literatur

MARSCHALL, A. & G. MARSCHALL (in. Vorb.): Pflege und Vermehrung der Hinterindischen Scharnierschildkröte Cuora galbinifrons galbinifrons BOURRET, 1939. - SAURIA


SCHILDE, M. (2004): Asiatische Sumpfschildkröten. Die Familie Geoemydidae in Südostasien, China und Japan. - Terrarien Bibliothek, Münster (Natur und Tier - Verlag), 190 S.

 

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ANDREAS MARSCHALL

 

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